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bonfortionoes
Bonfortionös. Das ist ur-berlinerisch für cool, endgut, fett, mega-krass oder wow! Die Hugenotten haben den Berlinern diesen Ausdruck einst in die "Schnauze" gelegt. Sie kombinierten die Worte „bon“ (gut) und „fort" (stark) mit ´ner typisch französischen Endung, die der weniger sensible Berliner Zungenschlag zu "bonfortionös" verformte: mehr als nur gut.
Berlin ist bonfortionös. Weil Menschen aus aller Welt diese Stadt beleben und inspirieren. Weil unterschiedliche Lebens-entwürfe hier neben- und miteinander wachsen können. Weil die Brüche der Geschichte an jeder Ecke spürbar sind. Weil Berlin nie langweilig ist, nie schläft. Weil die Straßen grüner sind als in Paris und das Wetter immer besser ist als in London.
Meine Fotos sollen die Momente einfangen, die Berlin so speziell, so bonfortionös machen. Für mich. Und für andere.Google Translator
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Category Archives: leuchtendes
Die eine Säule des Herakles
Der griechische Gott Herakles setzte ihn einst auf die Südseite der Straße von Gibraltar: jenen weithin sichtbaren, aus purem Gold gefertigten Pfeiler, der zusammen mit seinem grünen, ganz aus Smaragd geschliffenen Widerpart auf der Nordseite der Meerenge das Ende der Welt markierte. Völlig überraschend ist nun die seit der Antike verschollene goldene Säule des Herakles mitten in Berlin wieder aufgetaucht. Direkt vor den Hackeschen Höfen reckt sie sich strahlend gen Himmel empor. Ungläubig staunend, ja fassunglos lässt eine Passantin ihren Blick an dem im Sonnenlicht blitzenden Bauwerk hinaufgleiten. Kann das denn wahr sein?
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Tagged Frau, Gold, Hackesche Höfe, Hackescher Markt, Herakles, Litfaßsäule, Mitte, Säule
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Heiße Röhren
Nein – die poppigen Neonlichter sind nicht den illumierten Hirnwindungen eines der Festival-of-Lights-Kreativen entsprungen. Vielmehr leuchten sie in allen Spektralfarben unter dem Vordach des Karstadt-Sporthauses an der Ecke Kant-/Joachimsthaler Straße.
Späte Rache
Viele Jahre schon wurde sie nicht mehr beachtet, ja regelrecht ignoriert, die Verkehrskanzel an der Kreuzung Kurfürstenamm / Joachimsthaler Straße. Dabei ist sie hier in Berlin ein städtebauliches und verkehrstechnisches Unikat. 1954/55 nach Plänen von Werner Klenkes und Bruno Grimmeks errichtet, vereint sie auf originelle Weise vekehrsobservierende und -lenkende Aufgaben mit Funktionen als Kiosk, Telefonzelle, Toilette und Zugang zum damals zeitgleich gebauten U-Bahnhof Kurfürstendamm.
Schon bald aber war die einsame Verkehrskanzel nicht mehr Herrin über den ausufernden Straßenverkehr. Dann pflanzte man Bäume, die ihr jede Sicht nahmen. Die rundumverglaste Kanzel versank im Dornröschenschlaf. Bis das Festival of Lights sie Mitte Oktober wieder zum Leben erweckte. Wie eine späte Rache an all denjenigen, die in den letzten Jahrzehnten rechts oder links vorbeirauschten, ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen, mutet es da an, dass die Kanzel nun jeden Abend ausgerechnet in jener Farbe zu strahlen beginnt, die als Hassfarbe jedes Autofahrers gilt: leuchtendes Signal-Rot.
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Tagged Architektur, Bruno Grimmek, Festival of Lights, Festival of Lights 2011, Joachimsthaler Straße, Kurfürstendamm, Rot, Verkehrskanzel, Werner Klenke
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Urbane Lichterträume
Es wirkt fast wie eine textmarkerfarbene Imitation des Trailers einer berühmten Hollywood-Traumfabrik: Die Leuchtreklame des Hotels “Boulevard” am Kurfürstendamm wird durch die neongrüngelbe Inszenierung des Zoofenster-Towers glänzendes in Szene gesetzt. Mit Ausnahme der Hotellettern ist diese Lichtershow Teil des Festival of Lights 2011.
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Wie aus tausendundeiner Nacht
Es ist ein Fest der Sinne und ein Eldorado für Fotografen aller Couleur, dieses Farben- und Formenspektakel in der ganzen Stadt. Besonders beeindruckend finde ich stets, wie es den Illuminationskünstlern des Festival of Lights gelingt, für einige Nächte den Berliner Dom – ansonsten zumindest für mich nicht gerade eine Augenweide – in einen ästhetischen Hochgenuss zu verwandlen. Sie schaffen es, am Lustgarten eine wundervolle, fast magische Atmosphäre zu kreieren, exotisch und zauberhaft wie aus Tausend-und-einer-Nacht.
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Tagged Berliner Dom, Festival of Lights, Festival of Lights 2011, Fotografie, Lustgarten, Mitte
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Spot on Telespargel

Die schlanke Silhouette des Fernsehturms, heute früh um 6:25 Uhr in Szene gesetzt vor der aufgehenden Sonne. Kann ein Tag schöner beginnen?
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Baustellenimpressionismus

Die durch das mit Graffiti übersprühte Fenster einfallende Sonne und die Regenwasserpfütze kreieren eine Farbwelt van goghschen Kalibers auf dem nackten Betonboden. Die eindrucksvolle Athmosphäre in der dritten Etage des ehemaligen Gästehauses der DDR-Regierung in Pankow habe ich dort heute während des Richtfests fotografiert. Das denkmalgeschützte und direkt am Schlosspark Schönhausen gelegene Gebäude wird derzeit saniert und zur Wohnnutzung umgebaut.
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Tagged Baustelle, Farben, Fenster, Gästehaus der DDR, Pankow, Schlosspark Schönhausen, Spiegelung, Wasser
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Stern(e) über(m) B…
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