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bonfortionoes
Bonfortionös. Das ist ur-berlinerisch für cool, endgut, fett, mega-krass oder wow! Die Hugenotten haben den Berlinern diesen Ausdruck einst in die "Schnauze" gelegt. Sie kombinierten die Worte „bon“ (gut) und „fort" (stark) mit ´ner typisch französischen Endung, die der weniger sensible Berliner Zungenschlag zu "bonfortionös" verformte: mehr als nur gut.
Berlin ist bonfortionös. Weil Menschen aus aller Welt diese Stadt beleben und inspirieren. Weil unterschiedliche Lebens-entwürfe hier neben- und miteinander wachsen können. Weil die Brüche der Geschichte an jeder Ecke spürbar sind. Weil Berlin nie langweilig ist, nie schläft. Weil die Straßen grüner sind als in Paris und das Wetter immer besser ist als in London.
Meine Fotos sollen die Momente einfangen, die Berlin so speziell, so bonfortionös machen. Für mich. Und für andere.Google Translator
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Category Archives: tierisches
Tucan
Aus dem Zoo entkommen und dann von bedrohlichen Hieroglyphen umzingelt: den kleinen, blauäugigen Vogel und die gesprayten Lettern habe ich am Rande des Tiergartens gefunden.
Blauäugiger Drache mit Kater
Ein wenig griesgrämig und unausgeschlafen schaut dieser Drache drein. Kein Wunder, ist er doch gerade wohl nicht ganz freiwillig geweckt worden. Seine tiefblauen Augen sind noch rotgerändert, die letzte Nacht war ganz klar zu kurz. Ein Drache mit Kater: das Nachtleben an der Spree ist halt was für harte Jungs. Später zeigte die grüne Riesenechse aber, dass sie ein Schausteller-Profi ist. Beim Monster-Fly-In auf dem Breitscheidplatz präsentierte sie sich gut gelaunt, war für jeden Schabernack zu haben und verzichtete darauf, unflätig Feuer zu speien.
Den müden Drachen habe ich am vergangenen Sonntagabend kurz vor Beginn der Karawane der Plasticiens Volants vor dem Maison de France in die Augen geschaut.
Blinder Rassismus

Wenn man Loriot Glauben schenkt, ist er die Krone der Schöpfung: der gemeine Mops. Diesem Exemplar wird hier dennoch der Zugang verwehrt. Obwohl das auf dem kleinen Schild neben der Tür ja nun eindeutig kein Mops ist, sondern eher ein Airdale Terrier oder sowas in der Art. Die mag ich auch nicht, meinetwegen können die draußen warten, bis sie schwarz werden. Aber ein Mops? Also, liebe Ladenbesitzer, wenn ihr schon eine Gesichtskontrolle am Eingang vorschreibt, dann macht die Augen auf und führt sie anständig und korrekt durch. Und diskriminiert nicht die Falschen!
Tagged Gleimstraße, Hund, Mops, Prenzlauer Berg, Rassismus, Schild, Schwarz-Weiß, Verbot
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Die Pferdeflüsterin

Der Großstadtdschungel ist nichts für sensible Seelen. Erst recht nicht die enge und tiefe Häuserschlucht des Kranzlerecks. Zwischen den steilen Glasfassaden schaukelt sich hier der eintönige Lärm der Straße und das nervtötende Kreischen der taktlos vorbeifahrenden S-Bahn-Züge zu einem auch für Zweibeiner fast unerträglichen Crescendo auf. Nur dank der beruhigenden Worte ihrer Betreuerin überstanden die scheuen Fluchttiere diese Ausnahmesituation ganz bravorös. Erst als sie dann später den Regierenden Wowi und seine Entourage über den Kudamm ziehen mussten, wirkten die robusten Pferdenaturen sichtbar genervt.
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Tagged Charlottenburg, Droschke, Kranzler-Eck, Kurfürstendamm, Pferde, Schwarz-Weiß
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Tour d´Afrique

Per Velo durch Afrika: wohl kaum eine andere Fortbewegungsart ermöglicht es dem Reisenden, den geheimnisvollen schwarzen Kontinent so eindringlich, so hautnah zu erleben. Die exotische Tier- und Pflanzenwelt oder die intensiven Farben der Savanne: einen Hauch von Afrika können abenteuerlustige Biker auch in Berlin spüren. Zumindest für ein paar kurze Augenblicke, wenn man durch die Charlottenburger Mollwitzstraße strampelt. Die bunte Wandmalerei entstand übrigens im Jahr 2008 im Rahmen eines Schulprojektes.
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Tagged Afrika, Brandwand, Charlottenburg, Elefant, Fahrrad, Graffiti, Palme, Wandmalerei
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