Tag Archives: Kneipe

Potentielle Stammkneipe No. 6

Kneipe "Zum Umsteiger" am S-Bahnhof Yorkstraße

Hierher strömen die Trinkfreudigen aus allen Himmelsrichtungen. Die Eingeweihten unter ihnen finden seit knapp 110 Jahren die gut getarnte Eingangspforte zum Kindl beim „Umsteiger“. Diese Auserwählten dürfen dann auch jene exklusiven Sanitäranlagen sehen und vielleicht auch benutzen, die für die übrige Menschheit per Aushang non-existent sind.

Diese alte Schöneberger Kneipe liegt direkt an den S- und U-Bahnhöfen Yorkstraße und diversen Buslinien. Für Biker gibt es jede Menge Möglichkeiten, den Drahtesel anzubinden. Für mich selbst ist allerdings die Yorkstraße kein Drehkreuz, so wird es nichts mit regelmäßiger Einkehr hier. Aber vielleicht einmal ein Abend beim Kabarett, das hier einmal im Monat stattfinden soll.

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Potentielle Stammkneipe No. 5

Eckkneipe "Glühlampe" in Berlin-Friedrichshain

Fast hätte es was werden können mit regelmäßigeren Besuchen in der „Glühlampe“ am Ende der U-Bahnlinie 1. Die einstige Malocherschänke in Friedrichshain ist mittlerweile zu einer jener trendigen Musikkneipen mutiert, in denen zumeist aus den Tiefen der deutschen Provinz zugezogene Hauptstadt-Bewohner anzutreffen sind. Die lauschen hier einer wahren Vielfalt an handgemachten und synthetischen Klängen und konsumieren dabei bevorzugt Cocktails oder ein herzhaftes Bier aus einem Hamburger Hafenbezirk.

Ohnehin scheinen es die Betreiber mit St. Pauli zu haben. Alle Spiele der braungekleideten Kiezkicker lassen sich in der „Glühlampe“ live miterleben. Nun ja, wer es braucht. Aber ich hatte mir auch vorgenommen, dort wenigstens die Hamburger Stadtderbys im Souterrain des deutschen Profifußballs anzuschauen. Leider hat der Verein von „Uns Uwe“ mir gestern einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Potentielle Stammkneipe No. 3

Trümmerlotte im Wedding

Zille oder Nachkriegszeit? Was letztendlich die Namensgeber dieser Gaststätte im Sinn hatten, ist nicht ganz eindeutig. Das schwofende Pärchen oben rechts deutet allerdings auf den „Pinselheinrich“ hin. Auf jeden Fall ist es ein wirklich cooler Name, viel besser als „Eulenhorst“, wie das Weddinger Kneipenoriginal bis weit in die 1980er Jahre hinein noch hieß. Mit zwei großen Eulenskulpturen über den Fenstern schufen die damaligen Betreiber, übrigens ein paar Engländer, nicht nur ein bekanntes Markenzeichen, sondern vertrieben auch lästige Tauben.

Briten, Tauben und Eulen sind heute alle weg, die günstigen Bierpreise sind geblieben. Zu meinem Leidwesen ist die „Trümmmerlotte“ aber eine reine Raucherkneipe. Der Tag ist noch lang, da verspür ich wenig Lust, die authentische „Bier-und-kalter-Rauch-Duftnote“ schon jetzt in den Kleidern zu haben. Vielleicht ein andermal.

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Potentielle Stammkneipe No. 1

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Freitags und Samstags gibt´s hier ´ne(n) Pille vom Fass schon für ´nen Euro. In der Währung der S-Bahn-Fahrscheine sind das sage und schreibe 1,04 Liter Bier für den Gegenwert einer einzigen Einzelfahrkarte. In die Gläser kommt zwar nur Berliner Kindl, aber immerhin. Leider hielt die direkt am Bahnhof Sonnenallee gelegene Schänke am Samstagvormittag ihre Pforten noch geschlossen – günstiger Frühschoppen adé!

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