suche
bonfortionoes
Bonfortionös. Das ist ur-berlinerisch für cool, endgut, fett, mega-krass oder wow! Die Hugenotten haben den Berlinern diesen Ausdruck einst in die "Schnauze" gelegt. Sie kombinierten die Worte „bon“ (gut) und „fort" (stark) mit ´ner typisch französischen Endung, die der weniger sensible Berliner Zungenschlag zu "bonfortionös" verformte: mehr als nur gut.
Berlin ist bonfortionös. Weil Menschen aus aller Welt diese Stadt beleben und inspirieren. Weil unterschiedliche Lebens-entwürfe hier neben- und miteinander wachsen können. Weil die Brüche der Geschichte an jeder Ecke spürbar sind. Weil Berlin nie langweilig ist, nie schläft. Weil die Straßen grüner sind als in Paris und das Wetter immer besser ist als in London.
Meine Fotos sollen die Momente einfangen, die Berlin so speziell, so bonfortionös machen. Für mich. Und für andere.Google Translator
Powered by Google Translate.archiv
tags
Airport Alexanderplatz Architektur Auto Backstein Baum Berlin Brandwand BVG Charlottenburg DDR Fahrrad Farben Fenster Flughafen Frau Friedrichshain Frühling Gleimstraße Graffiti Herbst Karneval der Kulturen Kirche Konzert Kreuzberg Kurfürstendamm Lichtspiele Mitte Musik Pankow Potsdam Prenzlauer Berg Schnee Schwarz-Weiß Schöneberg Skulpturen Spandau Sport Tegel Telespargel Tempelhof Tiergarten U-Bahn Wasser Winterlieblings-links
Tag Archives: Savignyplatz
Follow the Line
Noch ein Foto vom Walk of Fashion 2011: “Follow the line” heißt die Kollektion, die dieses Model-Trio präsentiert. Entworfen von einem jungen Berliner Designerteam um Marie Zeh, Ha Phan Bich, Diana Nowak und Malu Hegemann steht “Follow the Line” dabei für ein Komplett-Outfit, das neben hippen Klamotten offenbar auch ein ebensolches Hairdesign umfasst. Wie anders lässt sich sonst die – sagen wir einmal stylische – Einheitsfrisur der Models erklären? Vielleicht ist diese Haarpracht aber auch nicht auf die Modemacher zurückzuführen, sondern auf den Initiator des Events: der ist nämlich meines Wissens nach Friseur. Aufgenommen beim Walk of Fashion 2011 auf dem Savignyplatz.
Countdown zum Catwalk
Eigentlich kein Wetter für die Kreativen, dieses Schmuddelwetter gestern Abend. Schon gar nicht für eine glamouröse Modenshow unter freiem Himmel. Aber beim “Walk of Fashion” vor den S-Bahn-Bögen am Savignyplatz zeigten sich Berliner Label und junge Designer erstaunlich wasserfest und ließen sich nicht davon abhalten, ihre neuesten textilen Ergüsse auch im feuchten Ambiente zu präsentieren. Die Fashionolics unter den uncoolen Regenschirmen rechts und links des nassen Laufstegs wollten schließlich befriedigt werden. Wenigstens für die Models gab es einen trockenen Ort: die S-Bahn-Unterführung in der Knesebeckstraße. Dort warteten auch diese Mannequins darauf, ein paar Augenblicke später sicher und elegant über den glitschigen Catwalk zu tänzeln.
Posted in events
Also tagged Bunt, Charlottenburg, Graffiti, Knesebeckstraße, Mode, Model, Walk of Fashion
Leave a comment
Mauerblümchen
Filigran und edel zeigt sich diese schöne Rose, zart und wehrhaft zugleich. Trotz ihrer vollen Blüte und der kräftigen Triebe ist ihr Dasein einsam und trist. Denn obwohl viele hundert Menschen täglich an ihr vorbeigehen oder -fahren bemerkt kaum jemand die herrliche Blume. Auch diese junge Frau in der S-Bahn nach Potsdam nimmt von dem zierlichen Gewächs keine Notiz. Was gibt es schlimmeres für eine Rose als das Fehlen von bewundernden Blicken? Ein wahrlich trauriges Mauerblümchendasein im Schatten von S-Bahn und Brandwand!
Die Rose gehört zur “Weltenbaumgalerie”, einem Gesamtkunstwerk aus Skulpturen, Bild- und Spruchtafeln sowie alten S-Bahn-Türen an der Nordseite des S-Bahnhofs Savignyplatz in Charlottenburg.
Posted in der zweite blick, pflanzliches, straßenkunst
Also tagged Blume, Charlottenburg, Fenster, Frau, Mauerblümchen, Rose, S-Bahn, S-Bahnhof, Schwarz-Weiß, Weltenbaum
Leave a comment
Welker Weltenbaum
An einer alten, dunklen Brandwand am S-Bahnhof Savignyplatz legt ein einzigartiges und gigantisches Skulpturen- und Bilderensemble ein erschütterndes Zeugnis vom fragwürdigen Umgang des Menschen mit seiner Umwelt ab. Nicht nur das Kunstwerk selbst, sondern auch sein derzeitiger Zustand bringen jeden ins Grübeln, der sich ein paar Minuten beim Warten auf den verspäteten S-Bahnzug Zeit nimmt, um sich mit den Darstellungen des Weltenbaums auseinanderzusetzen. Zum Starten der Bildergalerie bitte auf das erste Bild klicken.
Posted in denkmal, straßenkunst
Also tagged Ben Wargin, Brandwand, Charlottenburg, Natur, S-Bahn, Siegfried Rischar, Skulpturen
1 Comment



