Spieglein, Spieglein an der Wand

Sag uns: welches ist das Schönste (Haus) im ganzen Land? Wobei sich das mit dem "Land" geographisch auf die Adalbertstraße in Kreuzberg reduzieren lässt. Dort wetteifern zwei nicht mehr ganz taufrische Hausfassaden in den auf dem Hof wartenden Scheiben einer Glaserei um den Schönheitstitel. Ich glaube allerdings, dass keine der beiden Bauten die Gunst irgendeines "Prinzen" wird erringen können. Trotzem sind die beiden Gebäude so ein Hingucker!

Sag uns: welches ist das Schönste im ganzen Land? Wobei sich das mit dem ‚Land‘ geographisch auf die Adalbertstraße in Kreuzberg reduzieren lässt. Vor einer Backsteinwand wetteifern dort zwei nicht mehr ganz taufrische Hausfassaden in den abgestellten Scheiben einer Glaserei um den Schönheitstitel. Ich glaube allerdings, dass keine der beiden Bauten die Gunst irgendeines ‚Prinzen‘ wird erringen können. Trotzdem sind die beiden Gebäude so ein Hingucker!

Phänotypisch stabil

Möglichst reinrassig scheinen sich hier nicht nur die Afghanen und Windhunde präsentieren zu wollen sondern auch deren Frauchen am anderen Ende der Leine - zumindest wenn man den recht uniformen Gesichtsausdruck als Kriterium gelten lässt. Das Bild aus meinem Archiv zeigt Mitglieder des Spandauer Rassehundevereines beim Festumzug zur 725-Jahrfeier Spandaus in 1957.

Stolz und reinrassig scheinen sich hier nicht nur die Afghanen und Windhunde präsentieren zu wollen sondern auch deren Frauchen am anderen Ende der Leine. Wenn man deren recht uniformen Gesichtsausdruck als Kriterium gelten lässt, lässt sich eine gewisse phänotypische Stabilität von Mensch und Tier nicht verleugnen. Das Bild aus meinem Archiv zeigt Mitglieder des Spandauer Rassehundevereines beim Festumzug zur 725-Jahrfeier Spandaus in 1957.

Linktipp: Spandau Eins-Neun-Fünf-Sieben – Historische Fotografien aufgenommen zwischen März und Mai 1957.

Herbstwärme für Geizhälse

Die Herbstsonne genießen ganz frei nach Marie de Sévigné: einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil sich schon die kommenden Herbststürme vorausahnen lassen. Wie ein Geizhals jede Minute das auskosten, was Gottes Natur uns schenkt. Fotografiert gestern am Landwehrkanal in Berlins Tiergarten.

Die Herbstsonne genießen ganz frei nach Marie de Sévigné: einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil sich schon die kommenden Herbststürme vorausahnen lassen. Wie ein Geizhals jede Minute das auskosten, was Gottes Natur uns schenkt. Fotografiert gestern am Landwehrkanal in Berlins Tiergarten.

The Beez and their youngest Groupie!?

Eine waschechte Berlinerin, eine Mädel vom Dorf, ein Aussie und ein Kalifornier vom Golden Gate - das ist "The Beez". Deta, Julischka, Rob und Peter machen aus anrührenden, albernen, alles und nichts sagenden Pop- und Rocksongs aus aller Welt ihre im wahrsten Sinne des Wortes ganz eigene Musik. "What they have done to my song" heißt logischerweise ihr Programm. Doch das kommt an! Nicht nur dieser Knirps hier "hottete" heute bei der Live-Promotion der Band im Schatten des Winterfeldmarktes so richtig ab. Ein einmaliges Konzertereignis soll auch der nächste Auftritt der Vier und ihrer Überraschungsgäste am 11. November im Gripstheater am Hansaplatz werden. Ich bin gespannt.

Eine waschechte Berlinerin, eine Mädel vom Dorf, ein Aussie und ein Kalifornier vom Golden Gate – das ist ‚The Beez‘. Deta, Julischka, Rob und Peter machen aus anrührenden, albernen, alles und nichts sagenden Pop- und Rocksongs aus aller Welt ihre im wahrsten Sinne des Wortes ganz eigene Musik. ‚What they have done to my song‘ heißt logischerweise ihr Programm. Doch das kommt an! Nicht nur dieser Knirps hier ‚hottete‘ heute bei der Live-Promotion der Band im Schatten des Winterfeldmarktes so richtig ab. Ein einmaliges Konzertereignis soll auch der nächste Auftritt der Vier und ihrer Überraschungsgäste am 11. November im Gripstheater am Hansaplatz werden. Ich bin gespannt.

Kiez-Flamenco

Vielfarbige Töne und flammende Leidenschaft hinter Spontanvegetation: Kiez-Flamenco! Gesehen an einer Hauswand in der Waldemarstraße.

Vielfarbige Töne und flammende Leidenschaft hinter Spontanvegetation: Kiez-Flamenco! Gesehen an einer Hauswand in der Waldemarstraße.

Kodak Eye

Kreisrund sticht das gläserne Auge zwischen den Backsteinen hervor. Wie in einem Kameraobjektiv sich in ihm die massiven Ziegelmauern der umstehenden Fabrikgebäude. Direkt an der Spree gelegen, ist die Köpenicker Glanzfilmfabrik in einem Dornröschenschlaf versunken. Das vom amerikanischen Kodak-Konzern übernommene Unternehmen ist eine der Wiegen der Filmindustrie hierzulande.

Kreisrund sticht das gläserne Auge zwischen den Backsteinen hervor. Wie in einer Linse spiegeln sich in ihm die massiven Ziegelmauern der umstehenden Fabrikgebäude. Direkt an der Spree gelegen, ist die Köpenicker Glanzfilmfabrik in einem tiefen Dornröschenschlaf versunken. Das einst vom amerikanischen Kodak-Konzern übernommene Unternehmen ist eine der Wiegen der Filmindustrie hierzulande.

Tempelhofer Duett

Mutig und gewandt wie ein Adler! Ein maskulineres Image als ein Pilot konnte man in den 1930er Jahren nicht versprühen. Von der über 4,5 Meter hohen Adlerstatue, die einst das Dach des Flughafens Tempelhof zierte, ist nur noch der Kopf erhalten. Er steht heute an der Zufahrt zur ehemaligen Haupthalle. Hinter ihm trotzt in luftiger Höhe der Berliner Bär jedem Sturm. Das Wappentier steht für Stärke und Kraft (nicht für dummdreiste Tollpatschigkeit, wie man angesichts der hiesigen Politierriege meinen könnte). Adler und Bär - ein starkes Duo am Rande des Tempelhofer Flugfeldes.

Mutig und gewandt wie ein Adler! Ein maskulineres Image als ein Pilot konnte man in den 1930er Jahren nicht versprühen. Von der über 4,5 Meter hohen Adlerstatue, die einst das Dach des Flughafens Tempelhof zierte, ist nur noch der Kopf erhalten. Er steht heute an der Zufahrt zur ehemaligen Haupthalle. Hinter ihm trotzt in luftiger Höhe der Berliner Bär jedem Sturm. Das Wappentier steht für Entschlossenheit und Kraft . Adler und Bär – ein starkes Duo am Rande des alten Flugfeldes.

Linktipp zum ehemaligen Flughafen Tempelhof: Facetten eines Kleiderbügels

Vielflieger

Wilde Furchen ziehen zahllose Aeroplane über den Morgenhimmel. Anthropogene Wolkenbänder (schlau für Kondensstreifen) über Börse und Waldorf-Astoria-Baustelle.

Fritzens Alu-Stäbchen

Fritz Kühns Alu-Stäbchen

Er war nicht nur ein begnadeter Kunstschmied und Bildhauer, der Berliner Künstler und Handwerker Fritz Kühn (1910 – 1967) galt auch als innovativer Trendsetter für Kunst am Bau. Als eine der ersten ätzte Kühn Skulpturen in Aluminiumplatten für die Fassadengestaltung von Gebäuden. Die metallisch glänzenden Stäbchen hier fertigte er kurz vor seinem Tod für das neue Apartmenthaus für Gäste der Regierung der DDR im Schlosspark Pankow. Wenn sie in der Sonne metallisch schimmern, verleihen sie dem funktionalen Bau ein futuristisch funkelndes Antlitz.

Linktipp: Ostmoderne im Schlosspark: Mehr zur Geschichte und Architektur des ehemaligen Appartementhaus für Gäste der DDR-Regierung im Schlosspark Schönhausen

Auf die Länge kommt es doch an …

… könnte man meinen, wenn man diesen Drachen mit ausschweifenden Anhang bei seinen virtuosen Kapriolen zwischen den Landepisten auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof beobachtet.

Creuzberg

Unsere kleine Stadt inklusive Hochbahn, Spraykunst und Asphaltwüste. Creuzberg-Comic an der Brandwand. Graffito gesehen in der Waldemarstraße.

Höllentor

Untypische Kreuzberger Eckkneipe an der Kreuzung Adalbertstraße/Naunynstraße. Der Kotti-Kiez gehört zu den Berliner Vierteln mit dem höchsten Ausländeranteil. Vor allem türkischstämmige Menschen leben hier. Denen ist laut Koran der Alkoholkonsum streng verboten. Diese Muslima hält sich daran und lässt das ‚Teufelzeug‘ links liegen – anders als viele ihrer jungen männlichen Glaubensgenossen.

Tempelhofer Paradiesvogel

Drachen-Flugfeld Tempelhof

Warme Herbstsonne, frische Oktoberbrise und jede Menge bunter Vögel. Das Tempelhofer Flugfeld wird an so einem herrlichen Wochenende zum Eldorado für Drachen-Flieger.

Gargange

Großes Instrument, zarte Töne, sanfte Improvisationen: ganz seiner 'Gargange' gibt sich Matthias Illing in der Schöneberger Maaßenstraße hin. Die voluminöse 'Riesenlaute' ist eine Eigenkreation des Instrumentenbauers.

Großes Instrument, zarte Töne, sanfte Improvisationen: ganz seiner „Gargange“ gibt sich Matthias Illing in der Schöneberger Maaßenstraße hin. Die voluminöse „Riesenlaute“ ist eine Eigenkreation des Instrumentenbauers.

dreizunull

Programmtafel des Lido in Kreuzberg. Public-Viewing am Schlesischen Tor, anders als im Olympiastadion waren im Ex-Kino in der Cuvrystraße fast nur deutsche Fans. Und wir jubelten.

Programmtafel des Lido in Kreuzberg. Public-Viewing am Schlesischen Tor, anders als im Olympiastadion waren im Ex-Kino in der Cuvrystraße fast nur deutsche Fans. Und wir jubelten.