Markttag

Wochenmarkt auf der Breiten Straße vor der Kulisse des Pankower Rathauses mit seinem markanten Uhrenturm.

Aufrührerischer Art-Apparat

Nicht nur für 68er: revolutionäres Verkaufskonzept für kleine Kunstwerke, gesehen in der Florastraße in Pankow.

Eine Geschichte, die nicht mehr (weiter-)geschrieben wird!

Plastisches Stillleben in der Florastraße in Pankow

Bolidenbezüge

Bunte und flauschige Autositzmäntel werden in diesem Werkstattladen in der Wilmersdorfer Güntzelstraße angeboten. Das in der grauen Umgebung besonders auffällige, ADAC-ähnliche Corporate-Design des Geschäftes ist nicht von ungefähr: die Berliner Zentrale des Autolobby-Clubs liegt direkt gegenüber.

Schnäppchenjagd

Knorzer-Eldorado am Tempelhofer Damm, denn das Sparkaufhaus verspricht: hier ist „Alles billiger“. Auch die neuen „Collections aus Paris und London“. Maßgeschneiderten Service gibt es oben drauf: die notwendige Arbeiten zur Anpassung der erworbenen Textilien an den nicht Model-Körper des Käufers oder der Käuferin können gleich im Laden „schön, schnell, und preiswert“ durchgeführt werden.

Bye Bye Berlin

Noch einmal ein paar letzte, tiefe Züge der frischen, klaren Berliner Morgenluft genießen – Hauptbahnhof und Abschied sind schon ganz nah.

Der Fingerzeig

Diskrete Einladung in der Pankstraße.

Gelegenheiten

Geschäft mit allem und nichts in der Pankstraße.

Toontown

Eine schillernde Szenerie wie aus einem „Roger Rabbit“- oder „Dick Tracy“-Streifen hier an der Ecke Müllerstraße/Antonstraße im Wedding.

1973

Abendliches Straßenbild mit Gaslaterne aus dem Wedding

Potentielle Stammkneipe No. 21

Der grüne Pfeil weist die Richtung. Die Tür ist offen. Am Tresen ist ein Plätzchen frei. Trotzdem führt mein Weg nicht zum Bier im Lohrentz-Eck in der Greifswalder Straße. Um kurz nach neun Uhr morgens ist der Tag einfach noch zu jung.

Ostblock-Moloch

Angesichts des grau-braunen „Memi-Monsters“ erdulden Wartende an der Tram-Haltestelle Karl-Liebknecht-Str./ Ecke Memhardstraße schlimmste visuelle Pein. Das heruntergekommene Plattenungetüm würde man eher in Pjöngjang als in prominenter Lage von Berlin-Mitte verorten.

„Entworfen“ – wenn man das überhaupt so sagen darf – hat den Gebäude-Komplex Anfang der 1980er Jahre ein von Klaus Bläsing geleitetes Architekten-Kollektiv. Federführend dürfte das Wohl der Werktätigen und das Glück des Volkes da eher nicht gewesen sein. Der Bau ist vielmehr ein Sinnbild für die Perfektion der Hässlichkeit, die infolge der dem DDR-Sozialismus inhärenten Menschenverachtung und limitierten wirtschaftlichen wie kreativen Möglichkeiten die städtebauliche Entwicklung im verblichenen Arbeiter- und Bauernstaat beherrschte.

Aseptische Atmosphäre

Sterile Bauten in der Kleine Alexanderstraße, Berlin-Mitte.

Haltestellen-Hader

Frust in der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte. War es der Yelbi, der einem trotz verzweifeltem Schlussspurt die Tür vor der Nase zugeschlagen hat? Oder bewegen sich die auf dem DIFA (digitaler Fahrgastinformationsanzeiger, BVG-Sprech) für die Wartezeit bis zur nächsten Verbindung angegebenen BVG-Minuten wieder am obersten Ende der für diese eher ohnehin unverbindliche Einheit gemeinhin angenommenen weiten Zeitspanne? Oder stinkt einfach nur die Trostlosigkeit der verwaisten, hässlichen Platte selbst zum Himmel?

Potentielle Stammkneipe No. 20

Auf ein Bierchen im Alt-Berlin – da komme ich leider viele, viele Jahre zu spät in die Krumme Straße. Wirklich ein Trauererspiel, dieser Verfall. Vielleicht erbarmt sich ja jemand dieses Gebäudes und – nach entsprechender Sanierung – bekomme ich eine zweite Chance auf ein Blondes im neuen Alt-Berlin.