Sonnenallee

Bunt und bewegt: Neuköllner Szenerie am (gestrigen) Montagabend.

Multi-Kulti-Shop

Multi-Kulti-Shop

Ein in farbenprächtige andine Trachten gekleidetes Trio erledigt umrahmt von deutscher Prekariatspresse im Späti eines türkisch(stämmig)en Berliners in der Kreuzberger Urbanstraße seine Besorgungen. Gesehen am Rande des Karnevals der Kulturen 2015.

Bildungsabgabe

2015-05-03-bildungsabgabe

Ergänzend zum gestrigen Post noch ein weiteres kreatives „Anpumpwerk“ im Niemandsland zwischen Stadtbahn, Zoologischem Garten und Tiergarten. Da wird um eine Spende für „Schule und Essen“ gebeten. Wer im Vorbeigehen seinen Beitrag abführt, unterstützt damit direkt die in den Zelten im Hintergrund lebenden Menschen. Das sind fast ausschließlich Männer zumeist mittleren Alters, deren Deutschkenntnisse äußerst rudimentär erscheinen. (Weiter-)Bildung wäre daher besonders angesagt!

Trinkgeld

Trinkgeld

Die Kanne täuscht. Die Geldstücke, die in ihr landen, werden wohl vor allem in flüssiges Brot investiert. Bär und Kanne gehören zu einer ganzen Reihe von Installationen, die vom Hardenbergplatz in den Tiergarten strebende Passanten dazu animieren soll, sich um möglichst schwere Münzen zu erleichtern. Betrieben werden diese Groschenfänger von den (wohl überwiegend aus Südosteuropa stammenden) Bewohnern des in diesem Frühjahr bereits auf ein gutes Dutzend Zelte angewachsenen Lagers zwischen S-Bahngleisen und dem Zoologischen Garten.

Verwüstetes Partymekka

Einst als Festsaal für opulente türkische Hochzeitsfeiern gestartet, entwickelte sich der „Festsaal Kreuzberg“ zur vielseitigen Bühne und zum (vor allem auch bei bestimmen Berlin-Besuchern) angesagten Club, in dem Kiezkünstler und Non-Main-Stream-Bands aus aller Welt auftraten. Im Sommer 2013 brannte das Gebäude in der Skalitzer Straße mitsamt Innenleben völlig aus. Über Crowdfunding sammelten die Betreiber die Mittel, um dieser Kreuzberger Institution wieder neues Leben einzuhauchen. Mal sehen, ob es klappt. Noch jedenfalls stapeln sich hinter dem prägnanten Eingangstor nur die Reste des zerstörten Interieurs.

Dreikönigstreffen

Nicht auf jedem Dreikönigstreffen finden sich in unseren Zeiten auch wirklich weise Männer ein. Dieses Trio war allerdings über jeden Zweifel erhaben. Bei der traditionellen „Bajada de Reyes“ -Fiesta der großen Berliner Latino-Gemeinde sorgten sie gestern in Charlottenburg für viel Glanz und verteilten außerdem reichlich Geschenke.

Kreuzberger Sonnenschein

Kreuzberger Sonnenschein

Es ist nicht die nach den regnerischen Tagen so ersehnte helle und wärmende Sonne, die dieses Trio so strahlen lässt. Die drei Fensterguckerinnen freuen sich vielmehr über den kleinen Jungen, den seine Mutter im Vordergrund links auf den Armen hält. Liebevoll und stolz hatte sie zuvor ihren ganz persönlichen Lichtblick den anderen Frauen präsentiert. Fotografiert in Kreuzberg.

Globale Gaumenfreuden

Globale Gaumenfreuden

Menschen aus mehr als 160 Nationen leben in Berlin und haben die Stadt um manch exotische Leckerei bereichert. So kann man sich jenseits von Currywurst und Döner auf eine lukullische Weltreise begeben, ohne den eigenen Kiez oder gar die Stadt verlassen zu müssen. Wir haben dabei schon die köstlichsten Leckerbissen entdeckt, wie hier zum Beispiel schmackhafte mexikanische Tamales. Diese Maispasteten werden mit Fleisch und Gemüse gefüllt und in Bananenblättern gegart. Fotografiert auf dem Kreuzberger Maifest.

Mis(s) Colores Latinos

Gestern gehörte die Nacht in der Charlottenburger Salsathek „MiSalsa“ den ecuadorianischen Schönheiten: strahlend und gespannt warten sechs junge Berlinerinnen auf die Entscheidung, wer von ihnen beim Finale des diesjährigen „Miss Latina Contest“ die Farben ihres südamerikanischen Heimatlandes vertreten darf.

Weihnachten weiß und tropisch – Blanca navidad tropical

Unsere ecuadorianische Weihnachtskrippe im Berliner Schnee. Fröhliche Weihnachten! – Nacimiento montubio en la nieve navideña de Berlín. ¡Feliz Navidad!

Höllentor

Untypische Kreuzberger Eckkneipe an der Kreuzung Adalbertstraße/Naunynstraße. Der Kotti-Kiez gehört zu den Berliner Vierteln mit dem höchsten Ausländeranteil. Vor allem türkischstämmige Menschen leben hier. Denen ist laut Koran der Alkoholkonsum streng verboten. Diese Muslima hält sich daran und lässt das ‚Teufelzeug‘ links liegen – anders als viele ihrer jungen männlichen Glaubensgenossen.