Frühlingsboten

Krokus und Enzian vor dem Babelsberger Kaiserschloss

Florales Vehikel

Einst mobiler Verkaufsstand für bunte Blüten & Co. in der Birkenstraße in Moabit.

S-Bahn-Blüten

Bahnhöfe
Bahnhöfe und Blumen
Blumen
Blumen und Frauen
Bahnhöfe
Bahnhöfe und Frauen
Bahnhöfe und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer

(in enger Anlehnung an das Gedicht „Avenidas“ von Eugen Gomringer)

Bild eines Blumengeschäfts im S-Bahnhof Marienfelde

Winterwald

Mit den Jungs heute vom ersten Preußen-Willi seiner pompösen Aussichtsplattform durch den schneeweißen Grunewald.

Schöneberger Goldtröfpchen

Schöneberger Sonnenlage

Der Blick auf diesen „Wingert“ in sonnenverwöhnter Toplage weckt nicht nur die Vorfreude auf einen schmackhaften Schoppen am Abend sondern macht auch klar: der Herbst ist jetzt endgültig in Berlin angekommen.

Müder Elefant

Sschwarzer Elefant-in Tempelhof

Dem Blick entzogen rauscht hinter den Baumreihen donnernd ein Schnellzug vorbei. Aufgeschreckt von diesem alle Geräusche des Waldes übertönenden Lärm streckt mir die gewaltige Güterzuglokomotive drohend ihre massiven „Stoßzähne“ entgegen, fokussiert mich mit starrem Blick, hebt warnend die rieisgen Ohren. Doch das einschüchternde Gehabe täuscht: längst ist das zähe Dampfross seiner inneren Werte beraubt und seine eherne schwarze Hülle wurde vor Jahren schon abgeschoben auf dieses tote Gleis. Der einsamen Maschine bin ich in der Nähe des früheren Bahnbetriebswerks begegnet, das sich heute auf dem Areal des Natur-Parks Südgelände befindet.

Abstellgleis

Abstellgleis

Bahnbrechende Symbiose von geradlinigem Alteisen und knorrigen Birkenrudeln auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof (heute Teil des Natur-Parks Südgelände).

Ausgetrieben

Vorgarten eines Berliner Mietshauses im Frühling

Frühlingserwachen mal ordentlich eingetopft oder in Reih und Glied: Sprossen und Triebe grünen in diesem Vorgarten eines Mietshauses in der Schieperstraße (Berlin-Tegel) gen Himmel.

Goldgelb statt Grau-in-Grau

Es ist nicht zu fassen, der November kann sogar strahlen! Ein Sonnentag zwischen Neuem Palais und Charlottenhof in der Ohne-Sorgen-Gartenanlage in Potsdam.

Grüß mir die Sonne!

In einem winzigen Hof reckt sich ein dünner Baum mit aller Kraft dem lebensspendenden Licht entgegen. Auch die Menschen wollen möglichst hoch hinaus, um wenigsten ein paar wohlige Strahlen abzubekommen. Fotografiert in der Gleimstraße in Prenzlauer Berg, in einem einst so berüchtigten und heute so beliebten Hinterteil eines jener Berliner Gründerzeitkomplexe des Stadtteils.

Frühlingsboten

Krokusse im Zoologischen Garten Berlin

Kaum zu glauben – aber der Deutsche Wetterdienst könnte tatsächlich mal mit einer Prognose (es geht um die Verabschiedung des Winters 2013/14) richtig liegen. Im Zoologischen Garten jedenfalls sprießen die Krokusse allerorten, wie dieses dort heute bei herrlichem (Vor-)Frühlingswetter entstandene Foto beweist.

Rostige Ranke

Achterbahn im Plänterwald

Wie eine riesige Liane hangelt sich ein verwitterter Schienenstrang von Baum zu Baum. Über die marode Trasse raste einst der „Spreeblitz“ durchs dichte Dickicht. Die Achterbahn im Plänterwald galt lange als eine der Hauptattraktionen in Berlins einzigem Vergnügungspark der Nachwendezeit. Seit vielen Jahren aber steht hier alles still. Der „Spreepark“ verfällt mehr und mehr in einen immer tieferen Dornröschenschlaf, aus dem es wohl kein Erwachen mehr gibt.

Entdeckt bei meinem Streifzug durch das verlassene Freizeitgelände in Treptow in der vergangenen Woche. Veröffentlicht als mein Beitrag zum Thema „Verfall“ im Rahmen des

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Dornröschens Domizil

Wer wohl hinter diesen rosenberankten Mauern schläft? Das Haus mit den dornigen Schönheiten ist verschwiegen und hat nichts von seinen Bewohnern preisgegeben. Gesehen in der Saalestraße in Neukölln.

Maifarbe

Die Mai-Farbe

Druidenfüße

Wie riesige Nester heben sich die kugelförmigen Misteln in den Bäumen am Havelufer in Berlin-Kladow von dem hellen, leicht bewölkten Himmel ab. Die halbparasitären Pflanzen gelten als Glücksbringer und spielten in der germanischen und keltischen Mythologie eine große Rolle. Besondere Wirkung sprach man ihnen – der Asterix-Leser wird es wissen – besonders dann zu, wenn Sie von Druiden mit goldenen Sicheln geschnitten wurden, ohne dabei zu Boden zu fallen. Der Volksmund nannte Misteln daher auch Druidenfüße. Wir hatten heute weder Sichel noch Kupferkessel dabei, so dass wir auf einen stärkenden Zaubertrunk verzichten mussten.