Aufrührerischer Art-Apparat

Nicht nur für 68er: revolutionäres Verkaufskonzept für kleine Kunstwerke, gesehen in der Florastraße in Pankow.

Bolidenbezüge

Bunte und flauschige Autositzmäntel werden in diesem Werkstattladen in der Wilmersdorfer Güntzelstraße angeboten. Das in der grauen Umgebung besonders auffällige, ADAC-ähnliche Corporate-Design des Geschäftes ist nicht von ungefähr: die Berliner Zentrale des Autolobby-Clubs liegt direkt gegenüber.

Schnäppchenjagd

Knorzer-Eldorado am Tempelhofer Damm, denn das Sparkaufhaus verspricht: hier ist „Alles billiger“. Auch die neuen „Collections aus Paris und London“. Maßgeschneiderten Service gibt es oben drauf: die notwendige Arbeiten zur Anpassung der erworbenen Textilien an den nicht Model-Körper des Käufers oder der Käuferin können gleich im Laden „schön, schnell, und preiswert“ durchgeführt werden.

Gelegenheiten

Geschäft mit allem und nichts in der Pankstraße.

Sweethouse

Hier gibt es Lollies, Schokolade, Kaugummis, Bonbons, Chips, Gummibärchen, Wassereis, Getränke und Knabberzeug in allem Formen und Farben käuflich zu erwerben. Das Traumhaus für Süßmäuler steht in der Lindower Straße im Wedding.

Fingerfood

Perfekt platziert: Wen hier die U-Bahn abends ausspuckt, der kann sich gleich sein Dreieck für die Instant-Konsumierung auf dem Nachhauseweg oder das Diner im trauten Heim holen.

Frauenladen

Erlesene Leckereien, nützliche Utensilien zum Kochen und Putzen, kunterbunter Präsente-Krimskrams und emanzipative Gesinnungsspiritualität: dieser Laden in der Amsterdamer Straße im Wedding dürfte so ziemlich alles angeboten haben, was das Herz (eines großen Teils) der heimischen Damenwelt begehrt. Oder doch nicht? Geschäftsideen und Umsturzpläne scheinen jedenfalls nicht besonders nachhaltig gewesen zu sein.

Vitaminhaltig

Bushaltestelle mit fruchtigem Flair in der Potsdamer Straße

Klamottenwechsel

Nachhaltiges Wirtschaften: etablierte Alternative zu Second-Hand-Läden und kommerziellen Kleidercontainern: Kleider- und Büchertausch am Elsensteg in Neukölln.

Offenbarungseid

Monetäre Simplizität und ästethischer Brutalismus: Greller Schrei eines (wohl) klammen Einfaltspinsels an der Ecke Donau-/Fuldastraße in Neukölln.

Sonnenallee

Bunt und bewegt: Neuköllner Szenerie am (gestrigen) Montagabend.

Florales Vehikel

Einst mobiler Verkaufsstand für bunte Blüten & Co. in der Birkenstraße in Moabit.

S-Bahn-Blüten

Bahnhöfe
Bahnhöfe und Blumen
Blumen
Blumen und Frauen
Bahnhöfe
Bahnhöfe und Frauen
Bahnhöfe und Blumen und Frauen und
ein Bewunderer

(in enger Anlehnung an das Gedicht „Avenidas“ von Eugen Gomringer)

Bild eines Blumengeschäfts im S-Bahnhof Marienfelde

Unplattbar!

Nach dem Wurmomat endlich mal wieder eine kundenorientierte Verkaufsmaschine. Jetzt stehen einem prallen Fahrvergnügen an radfreundlichen Sonn- und Feiertagen auch keine spaßbremsenden Ladenöffnungszeitlimits mehr entgegen. Gesehen habe ich den sommergelben Schlauchomaten vor einem Fahrradgeschäft in der Pichelsdorfer Straße in Spandau.

Fake-Shop

Fakeshop

Schaufenster wie eine Fata-Morgana: Lädchen in Kreuzberg.