Beiträge

Collagiert

Mit einem so bunten wie flüchtigen Cocktail aus Sprüchen und Bildern versehenes Ladenkokal in einem verwaisten Wohn- und Geschäftshaus in Friedrichshain.

Tohuwabohu

Kubistisches Klötzchenspiel am Potsdamer Platz.

Baukkunst

Balkone am Schöneberger „Kachelhaus“ in der Pallas-/Ecke Goltzstraße. Das Wohn- und Geschäftshaus wurde 1894-1895 nach Plänen von Richard Landé errichtet. Die gesamte Straßenfassade ist mit einem herrlichen Arrangement von glasierten Klinkern und Fliesen sowie bunten Terrakotta-Gesichtern gestaltet.

Lichtspiele

Die verheißungsvollen ersten Sonnenstrahlen des Tages bemalen die Fassade des Upper-West am Breitscheidplatz.

Vergängliche Street-Art-Galaxie

Diese schrillen Graffitis ziehen die Massen von der Nürnberger Straße in Schöneberg hinein ins schräge „The Haus“. Drinnen wartet ein bizarres Street-Art-Universum aus Graffitis, Skulpturen, Tape Art und Installationen jeder Art. Die so einzigartige wie vielfältige Pop-Up-Galerie ist der kreative Output einer multinationalen Künstlerhundertschaft. Leider verschwindet sie schon bald in einem schwarzen Loch: ab August wird das Gebäude abgerissen, um Platz für einen Neubau zu machen. Also noch schnell hin!

Bonjour Tristesse

Bonjour Tristesse

Widersprüchliche Gefühlslage: eine untröstliche Graffiti auf grauem Häusergrund bei strahlendem Sonnenschein und himmelblauem Firmament. Damit wäre es eigentlich ein perfektes Montag-Morgen-Bild gewesen, hätten wir nicht bereits Dienstag früh. Die paradoxe Szenerie habe ich an der Schlesischen Straße / Ecke Falckensteinstraße in Kreuzberg aufgeschnappt.

Dornröschens Domizil

Wer wohl hinter diesen rosenberankten Mauern schläft? Das Haus mit den dornigen Schönheiten ist verschwiegen und hat nichts von seinen Bewohnern preisgegeben. Gesehen in der Saalestraße in Neukölln.

Wenn der Schnee grau wird am Schlesischen Tor …

… fangen die kunterbunt kolorierten Fassaden mancher Häuser erst richtig an zu leuchten.

In einem Land vor unserer Zeit …

… gab es noch eine Währung ohne Rettungsschirm und man holte sich Elektrogeräte nicht nur per Super-Mega-Brüller-Kredit im interstellaren Blödmarkt. Man hielt noch D-Mark in der Hand und ging zum Händler nebenan. Von unersättlichen Jägern unerbittlich verfolgt sind beide mittlerweile (fast) ausgestorben. Wie ein seltenes Fossil mutet daher diese Gebäudefront in der Skalitzer Straße an und weckt noch einmal Erinnerungen an jenes Land vor unserer Zeit.

Alles außer Immo!

Der Immobilienmarkt boomt in Berlin. Alles was eine halbwegs gute Lage hat, ist bei Käufern aus aller Welt heiß begehrt. Eine Top-Lage – zentral und verkehrsgünstig – hat auch dieses Einzelhandelsgeschäft unweit des Alexanderplatzes. Dessen Betreiber aber nehmen allen potentiellen Investoren gleich sämtlichen Wind aus den Segeln: Hier ist alles zu verkaufen – außer eben dem Haus, oder wie?

Bild vom April im Juli

Abstraktes Abbild von Allem, was der Himmel über Berlin in diesem Sommer so mit sich bringt: strahlende Sonne, blauer Himmel, weiße Wölkchen, dunkle schwere Regenwolken. April im Juli eben. Das charakteristische Wolkenspiel fand in der Fassade des „Park Inn“ am Alexanderplatz statt.

Verflossene Pracht

Verflossene Pracht

Hinter diesen zugemauerten Fensterhöhlen an der Lietzenburger Straße lag einst der Festsaal des ersten Luxushotels im jungen Westen Berlins. Die zunächst ‚Boarding-Palast‘ getaufte Nobelherberge wurde vom Adlon-Schöpfer Robert Leibnitz entworfen. Der riesige Gebäudekomplex zwischen Kudamm und Lietzenburger Straße ist heute unter dem Namen ‚Haus Cumberland‘ bekannt.

Lesetipp 1: Hier findet man mehr zur Geschichte dieses prächtigen Baudenkmals am Kudamm.
Lesetipp 2: Und in diesem Artikel gibt es detaillierte Infos zur Sanierung und den neuen Wohnungen.