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Notausgang

Luftschutzgitter in Berlin-Mitte

Luftschutzgitter in einem Hauseingang in der Hannoverschen Straße (Berlin-Mitte). Mit diesen Gittern waren in der Regel Notausstiege aus Luftschutzkellern oder in selteneren Fällen Be-/Entlüftungsanlagen für diese Schutzräume abgedeckt. Obwohl diese massiven, rund 25 Kilogramm schweren Gitter vor und während des zweiten Weltkrieges massenhaft verbaut wurden, ist dieses Exemplar das erste seiner Art, das ich in Berlin entdeckt habe.

Wenn Steine weinen

Es scheint, als quellen dicke Tränen aus dem Beton und benetzen die Quader des Holocaust-Mahnmals. Kein Wunder, das Bild habe ich vorgestern aufgenommen, am Volkstrauertag, dem Tag, an dem der Toten der zweier Weltkriege und den Opfern von Gewaltherrschaft in aller Welt gedacht werden sollte.

Spandauer Inferno

6. Oktober 1944. Etwa 1.200 Flugzeuge der US Air Force greifen Berlin an und lassen mehr als 800 Tonnen Bomben auf die Stadt prasseln.Es ist einer der schwersten Tagesangriffe des Jahres.  Besonders schwer wird Spandau getroffen. Die Nikolaikirch in der Altstadt brennt aus. Was dort noch steht, wird drei Wochen später (28.10.1944) bei einem Angriff der britischen Luftwaffe zerstört. (Foto: Privatarchiv Sven Hoch).

6. Oktober 1944. Etwa 1.200 Flugzeuge der US Air Force greifen Berlin an und lassen mehr als 800 Tonnen Bomben auf die Stadt prasseln. Es ist einer der schwersten Tagesangriffe des Jahres. Besonders schwer wird Spandau getroffen. Dort brennt die Nikolaikirche lichterloh. Was in der Spandauer Altstadt noch steht, wird drei Wochen später (28.10.1944) bei einem Angriff der britischen Luftwaffe in Schutt und Asche gelegt. (Foto aus meiner Privatsammlung).