Beiträge

Potentielle Stammkneipe No. 20

Auf ein Bierchen im Alt-Berlin – da komme ich leider viele, viele Jahre zu spät in die Krumme Straße. Wirklich ein Trauererspiel, dieser Verfall. Vielleicht erbarmt sich ja jemand dieses Gebäudes und – nach entsprechender Sanierung – bekomme ich eine zweite Chance auf ein Blondes im neuen Alt-Berlin.

Mobiler Wandel

In Buchstaben gefasste Erinnerung an eine Epoche, als anstelle smarter „Juicer“ oder „Hunter“ sich noch schlagfertige Mannsbilder um die Gefährte kümmerten, mit denen die Berliner übers Großstadtpflaster huschten. Gesehen in der Krumme Straße in Charlottenburg.

Zwischen Himmel und Erde

In der Glockenstube des Eiermann-Turms der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zum 60jährigen Jubiläum des Geläuts.

Kraxelhain

Kletterfreuden unterm pfingstgrünen Blätterdach im Volkspark Jungfernheide.

Vom Winde gedreht

Die güldene Fortuna, die die Kuppel des Schloss Charlottenburg krönt, demonstriert auch unmißverständlich, woher der Wind weht: die erhabene Glücksgöttin fungiert auch als „Wetterfahne“.

Lichtspiele

Die verheißungsvollen ersten Sonnenstrahlen des Tages bemalen die Fassade des Upper-West am Breitscheidplatz.

Potentielle Stammkneipe No. 18

Leeres Versprechen: auch in der Neuen Kantstraße gibt es trotz großspuriger gegenteiliger Beteuerung kein frisch Gezapftes.

Skyline am Ring

Ringbahn am Bahnhof Hohenzollerndamm mit (v.l.n.r.) Messe, Funkturm, ICC, RBB-Hochhaus und den Schloten des Heizwerkes an der Seesener Straße im Hintergrund

Leuchttürne

Abendliche Wegweiser in der City-West: die beiden Hochhäuser am und über dem Breitscheidplatz.

Vorspiel

Vorspiel

Finale Perspektiven: zwischen Gedächtniskirche, Europa-Center und Bikini-Haus dominierte heute Vor- und Nachmittag eindeutig die Farbe Gelb – und dass in allen Aggregatzuständen. Abends auf dem Fußballplatz machte sich Gelb dann allerdings ziemlich rar.

Bildungsabgabe

2015-05-03-bildungsabgabe

Ergänzend zum gestrigen Post noch ein weiteres kreatives „Anpumpwerk“ im Niemandsland zwischen Stadtbahn, Zoologischem Garten und Tiergarten. Da wird um eine Spende für „Schule und Essen“ gebeten. Wer im Vorbeigehen seinen Beitrag abführt, unterstützt damit direkt die in den Zelten im Hintergrund lebenden Menschen. Das sind fast ausschließlich Männer zumeist mittleren Alters, deren Deutschkenntnisse äußerst rudimentär erscheinen. (Weiter-)Bildung wäre daher besonders angesagt!

Trinkgeld

Trinkgeld

Die Kanne täuscht. Die Geldstücke, die in ihr landen, werden wohl vor allem in flüssiges Brot investiert. Bär und Kanne gehören zu einer ganzen Reihe von Installationen, die vom Hardenbergplatz in den Tiergarten strebende Passanten dazu animieren soll, sich um möglichst schwere Münzen zu erleichtern. Betrieben werden diese Groschenfänger von den (wohl überwiegend aus Südosteuropa stammenden) Bewohnern des in diesem Frühjahr bereits auf ein gutes Dutzend Zelte angewachsenen Lagers zwischen S-Bahngleisen und dem Zoologischen Garten.

Helfende Hand

Helfende Hand bei der Sonnenfinsternis

Der Schnappschuss von der Sonnenfinsternis gelingt dank schattenspendender Unterstützung aus dem Off.

Potentielle Stammkneipe No. 7

Die ausladenden Fensterkleider dieser Gaststätte am Heilmannring stammen mit Sicherheit noch aus der Zeit, als die ADO-Werbung in der Flimmerkiste lief. Auch wenn sie nicht mit der berühmten Goldkante aufwarten können, sind sie zweifellos der Blickfang der Kneipe. Hinter den Vorhängen verbirgt sich irgendwo der ominöse Stammtisch. Ich bevorzuge allerdings auch beim Bier eine freie Sicht. Schade, sonst hätte es etwas werden können mit einer etwas längeren Liasion zwischen dieser Wirtschaft im Charlottenburger Norden und mir.

Popeline(n) mit Bär

Popeline(n) mit Bär

Gute Mine machen Berliner Bär und die beiden Models bei der Präsentation der Grau-in-Grau-Kollektion des Jahres 1960. Vielleicht sind es aber auch nur zwei Touristinnen, die sich mit ihren im Dorfladen erworbenen Einheitsmänteln und dem Berliner Wappentier – hier übrigens dargestellt von einem Knut-Vorgänger und nicht dem eigentlich authentischen Braunbär – vor den Gattern des Zoos am Hardenbergplatz ablichten lassen wollten.