Goe – Moving (P)Arts Still Life III

Flieger, grüß mir die Sonne, grüß mir die Sterne …. Von einem beständig und verlässlich auf seiner Umlaufbahn rotierenden Stern hing 1918 das Leben vieler deutschen Piloten ab.

Der Flugmotor Goebel Goe III war so ein Stern am Fliegerfirmament. Leichter und leistungsfähiger sollte dieses Aggregat sein als frühere Triebwerke. Der Goe III war ein sog. Umlaufmotor, bei dem sternförmig angeordneten Zylinder um die Kurbelwelle rotierten. Dadurch erreichten die Ingenieure eine ausreichende Luftströmung, um die schwere Wasserkühlung durch leichtere Luftkühlung ersetzen zu können.

Der 187 PS starke Antrieb war unter anderem in Jagdflugzeugen des Typs Pfalz D VIII eingebaut. Die Doppeldecker kamen gegen Ende des 1. Weltkriegs zum Einsatz. Allerdings war dieser Motorentyp sehr wartungsintensiv und verschwand nach dem Ende der Kampfhandlungen wieder recht bald vom Himmel. Das im Deutschen Technikmuseum heute ausgestellte Exemplar des Goe III ist dennoch ein Star der Luftfahrtausstellung – und besticht zudem noch durch seine ansprechende Ästhetik.

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